sicher tuusche.

Stand: 3. November 2026

Die allermeisten Geschäfte auf öppis laufen problemlos. Mit diesen Regeln bleibt das so.

Persönlich treffen

Triff dich an einem belebten Ort, zum Beispiel am Bahnhof, und am besten tagsüber. Bei teuren Sachen nimm jemanden mit. Schau dir die Ware genau an, bevor du bezahlst.

Bezahlen bei der Übergabe

Bar oder mit TWINT — dann, wenn du die Ware in der Hand hast. Überweise nie im Voraus an Unbekannte, und bezahle nie mit Gutscheinkarten oder Geldtransfer-Diensten.

Vorsicht bei Links

Die häufigste Masche: Jemand «kauft» deine Sache und schickt dir einen Link — angeblich von der Post, von TWINT oder von öppis —, um «das Geld zu empfangen». Das ist immer Betrug. Um Geld zu bekommen, musst du nie Kartendaten, Codes oder Passwörter eingeben.

öppis fragt nie nach Passwörtern

Wir schreiben dir nur von einer Adresse @oppis.ch und fragen nie nach Kartendaten, Codes oder Passwörtern. Ein Anmelde-Link kommt nur, wenn du ihn selbst angefordert hast.

Bleib im öppis-Chat

Wer sofort auf WhatsApp oder E-Mail wechseln will, will oft Spuren vermeiden. Im öppis-Chat ist alles nachvollziehbar — und nach dem Geschäft kannst du dort bewerten.

Warnsignale

  • Preis viel tiefer als üblich
  • Verkäufer «gerade im Ausland», Ware kommt nur per Versand
  • Zeitdruck: «nur heute», «es gibt noch andere Interessenten»
  • Nur Vorauszahlung möglich
  • Ausreden statt echter Fotos

Autos, Velos, Elektronik

Prüfe bei Fahrzeugen den Fahrzeugausweis und das Serviceheft und vergleiche den Namen mit dem Verkäufer. Bei Handys und Laptops: Ist das Gerät von iCloud oder Google abgemeldet? Verlange eine Quittung — ein kurzer Kaufvertrag genügt.

Etwas stimmt nicht?

Melde das Inserat mit Link an kontakt@oppis.ch. Bist du betrogen worden, erstatte Anzeige bei der Kantonspolizei. Hilfe und Infos: cybercrimepolice.ch und das Bundesamt für Cybersicherheit (BACS).